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BCG- Impfung - BCG- Tuberkulose

Die von den französischen Wissenschaftlern Calmette und Guérin (Bazille-Calmette-Guérin) inaugurierte Impfung gegen die Tuberkulose wurde in Deutschland ebenfalls lange Zeit durchgeführt. Sie erfolgte in den Oberschenkel des Neugeborenen.
In den Großstadtkliniken wurde diese Impfung seit den späteren 70- er Jahren eingestellt. Der Grund war die Einführung eines neuen Impfstoffes, der aber nicht die erwünschte Wirksamkeit und wohl mehr Nebenwirkungen zeigte. Immer wieder kam es- zwar selten- zu unangenehmen Reaktionen insbesondere in den benachbarten Lymphknoten der Leiste. Operatives Eingreifen und auch medikamentöse tuberkulostatische Behandlung waren nicht selten. Auch Erscheinungen auf der Haut wie „Tuberkulide“, „erythema nodosum“, „Skrophuloderm“ und „lupus vulgaris“ wurden als seltene Komplikation registriert. Selbst Augenveränderungen wurden beschrieben, auch BCG- Osteomyelitiden noch Monate nach der Impfung wurden beschrieben.
In manchen Regionen Deutschlands wurde die BCG- Impfung noch Jahre lang weitergeführt. In Frankreich und vielen östlichen Ländern ist sie heute noch etabliert. Bei unseren östlichen Nachbarn erfolgt die Impfung in den linken Oberarm. Hier ist die Tuberkulose noch weit verbreitet. Eine Impfung von in Deutschland geborenen ausländischen Kindern während eines Heimaturlaubs ist durchaus vertretbar.
s. auch ein beschriebener Fall unter Impfkomplikationen
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